Dezember 2, 2019

FALSCHES BRAND STORYTELLING: DER FREIE FALL DES MARTIN SCHULZ.

Storytelling ist die neue Form des Marketings. Das gilt für Unternehmen wie für die Politik. Die gute Story trennt klar die Gewinner von den Verlierern. Der tiefe Fall von Martin Schulz ist ein perfektes Lehrstück darüber, was passiert, wenn einer eine Story erzählt, die niemanden interessiert.

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Erinnern Sie sich noch an Martin Schulz? An jenen Martin Schulz, der als Europa-Politiker von Brüssel nach Deutschland kam und plötzlich allen, und zwar nicht nur den Genossen in der SPD als eine Art Heilsbringer galt? Auf einmal redeten alle vom Schulz-Zug, die SPD erlebte einen Mitgliederzuwachs wie nie zuvor und Schulz schien der perfekte Kandidat für die anstehende Bundestagswahl. Und dann passierte das Unfassbare: Er versagte. Und zwar auf der ganzen Linie.  

Das kleine Storytelling 1x1 für Politiker

Viele haben versucht, dieses historische Versagen zu erklären. Ich meine, es gibt dafür eine sehr einfache, höchste einleuchtende Erklärung, die sogar noch eine überaus wichtige Lehre für alle Politiker enthält. Schulz erzählte die falsche Story. 

Mehr noch: Er stellte erst eine Story in Aussicht, die alle hören wollten, und unterschlug sie dann. Er hörte einfach auf, die Geschichte zu erzählen, die alle hören wollten. Schulz enttäuschte sein Publikum. Einen größeren Fehler kann ein Politiker nicht machen.

In einem vorangegangenen Blog habe ich die 7 Erfolgsfaktoren einer guten Story geschildert. Sie zeigen, warum Martin Schulz erst wie Phönix aus der Asche stieg um dann im freien Fall abzustürzen. Hier sind sie noch einmal.

Die 7 Fehler von Martin Schulz 

1. Schulz bricht sein Versprechen.

2. Schulz enttäuscht das Vertrauen.

3. Schulz verliert sein Publikum aus den Augen.

4. Schulz erzählt eine fade Geschichte.

5. Schulz spricht nicht das Gefühl an.

6. Schulz adressiert keine Weltanschauung.

6. Schulz "Story" ist eigentlich keine!

So wäre Martin Schulz vermutlich Kanzler geworden

  • Martin Schulz hätte lediglich Themen entwickeln müssen, über die es wert ist, zu reden. Schulz hätte seine Europa-Vision entwickeln und daraus konsequent seine Themen ableiten müssen.
  • Martin Schulz hätte Geschichten über das erzählen sollen, woran er glaubt: Geschichten über Europa. Und was hätten wir als sein Publikum wohl lieber gehört als Geschichten über ein erfolgreiches, die europäische Union gestaltendes Deutschland?
  • Martin Schulz hätte große Geschichten erzählen sollen. Genau das erwartet ein Publikum von seinem zukünftigen Kanzler. Große Geschichten aber brauchen Mut und eine starke Vision.

Wollen Sie eine starke Story? Dann finden Sie Ihre Vision!

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