September 15, 2021

MARKETING-AUTOMATISUNG: UNSER WERTEKANON

Für den eigenen und den Newsletter-Versand meiner Kunden nutze ich KlickTipp, einen deutschen Anbieter. Gründe für KlickTipp gibt es viele. Drei davon: KlickTipp nutzt Tags statt Listen, die Server sind in Deutschland und als Enterprise-Kunde verschickt KlickTipp die E-Mails über einen eigenen Server.

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Dennoch: Bei automatisiertem Marketing stellt sich immer die Frage, ob und wie dieses Marketing GWÖ-konform gestaltet werden kann. Denn klassischerweise wird Marketing-Automatisierung so genutzt, dass potenzielle Interessenten laufend ungefragt Angebote unterbreitet bekommen, die sie, ohne den häufig aggressiven Einsatz dieser Technik vermutlich weder zur Kenntnis nehmen noch kaufen würden. Ich mache das anders – und zwar sowohl für mich selbst als auch für meine Kunden.

Warum? Hierzu ein paar Sätze: Generell bin ich der Meinung, dass Marketing-Automatisierung an sich weder gut noch schlecht ist, es ist ein Tool und ob man dieses Tool zur Erhöhung des Kundennutzens oder lediglich zur eigenen Gewinnmaximierung einsetzt, unterliegt demjenigen, der dieses Tool nutzt. Klar ist: Das Ganze ist immer ein zweischneidiges Schwert. 

Deshalb habe ich für den Einsatz von KlickTipp einen „Wertekanon“ formuliert, der 7 Punkte für den Einsatz beschreibt. Dieser Wertekanon gilt sowohl für den Einsatz in meinem eigene Unternehmen wie auch bei meinen Kunden.

  1. Es werden ausschließlich Interessenten kontaktiert, die sich zuvor in einem Double-Optin-Verfahren registriert haben.
  2. Ziel eines jeden Newsletters ist die Übermittlung wertvoller Inhalte (Content) und aktueller Themen.
  3. Das von KlickTipp angebotene Tracking wird genutzt, um zu prüfen, ob die Inhalte auch Relevanz für die Interessenten haben. Auf den Einsatz von Analytics wird verzichtet.
  4. In jedem Newsletter wird offensiv, d.h. ganz zu Beginn auf die Möglichkeit hingewiesen, sich abmelden zu können. Dieser Hinweis erfolgt zusätzlich zum Abmeldelink unter jedem Newsletter.
  5. Nicht jeder Newsletter enthält ein DL-Angebot, maximal jeder dritte NL verweist auf eine konkrete Leistung und enthält einen dazu weiterführenden Link.
  6. Der Newsletter ist kein „trojanisches Pferd“, weil die gelegentlich angebotene Dienstleistung bloß einmal und bloß am Schluss erfolgt. 
  7. Einmal jährlich wird über eine Umfrage den Leserinnen und Lesern die Möglichkeit gegeben, auf ihre Interessen hinzuweisen.

Angela Imdahl

Meine Kunden wollen mehr. Sie wollen mit ihrem Unternehmen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten. Mithilfe der enkeltauglichen Strategie gelingt es, diesem Anspruch gerecht zu werden.

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