ÜBER MICH

25 Jahre Turnarounds.
100+ Betriebe. Eine Frage.


Was ist der eine Punkt, der alles blockiert? Und was passiert, wenn man ihn löst?

Ich arbeite mit Inhabern und Geschäftsführern von Industriebetrieben. Nicht an 30 Baustellen gleichzeitig — an der einen, die alles andere blockiert.

Im Gepäck: 25 Jahre in mittelständischen Betrieben, eine TÜV-Zertifizierung als KI-Strategieberaterin (eine der wenigen in Deutschland) und ein Ansatz, den es so nur einmal gibt. Ich verbinde die Engpasskonzentrierte Strategie nach Wolfgang Mewes, EKS, mit Gamification und Künstlicher Intelligenz. In genau dieser Reihenfolge.

Genau das braucht es in dieser Dauerkrise, in der wir leben. In der Lieferketten reißen, Märkte wegbrechen, sich politische Rahmenbedingungen im Stundentakt ändern. Die Komplexität ist eine andere geworden als noch vor zehn Jahren: Was gestern noch funktioniert hat, trägt heute nicht mehr. Und mittendrin: Geschäftsführer, die das alles auffangen sollen.

Die, die mich rufen, sind selten das Problem. Im Gegenteil. Meistens sind es die Fähigsten im Raum und genau deshalb überlastet: weil alles bei ihnen landet, weil niemand sonst entscheidet, weil der ganze Betrieb auf sie zugeschnitten ist. Und ihre Intuition, jahrelang ihr bester Berater, führt sie immer häufiger in die Irre. Der Grund ist so banal wie erschreckend: Weil es die Welt, in der ihr Bauchgefühl entstanden ist, längst nicht mehr gibt. Trotzdem führen die meisten weiter nach der alten Logik. Und sitzen dabei einem fatalen Denkfehler auf.

Sie führen ihr Unternehmen wie eine Maschine: Wenn es nicht rundläuft, Druck erhöhen, Kontrolle verschärfen, an Stellschrauben drehen. Aber Unternehmen sind keine Maschinen. Sie sind lebendige Systeme mit Menschen, Beziehungen, informellen Regeln und Widerständen. Wer ein lebendes System mit Maschinenlogik steuert, verschiebt Probleme. Lösen tut er nichts.

Hinzu kommt: Wer seit fünfzehn Jahren jeden Morgen durch dieselbe Produktionshalle geht, dieselben Gesichter sieht, dieselben Kennzahlen liest, der sieht nicht mehr, was sich verschoben hat. Nicht aus Nachlässigkeit. Aus Nähe. In dieser Situation braucht es den Blick von außen. Genau das ist mein Job.

Wofür ich stehe

Drei Überzeugungen.
Nicht verhandelbar.

  • Erst der Engpass. Dann das Team. Dann die KI. Alle reden von Künstlicher Intelligenz. Wenige fragen, worauf sie eigentlich wirken soll. Wer KI ohne strategische Klarheit einführt, beschleunigt, was schon vorher nicht funktioniert hat.
  • Motivation ist kein Input — sie ist ein Ergebnis. Die halbe Welt verkauft Motivationsprogramme: Boni, Incentives, Teamevents. Dabei liegt der Hebel woanders. Menschen, die spüren, dass ihre Arbeit etwas bewegt, brauchen keinen Anreiz von außen. Wirksamkeit erzeugt Antrieb — nicht umgekehrt.
  • Nicht 30 Baustellen. Eine. In jedem lebendigen System gibt es genau einen Punkt, der das Wachstum des Ganzen begrenzt. Diesen einen zu finden und zu lösen verändert mehr als zehn parallele Initiativen zusammen. Die meisten Berater verkaufen Komplexität. Ich verkaufe Fokus.

„In Gefahr und größter Not ist der Mittelweg der Tod."

Kein Zitat, das ich gelegentlich zitiere. Eher ein Kompass. Bei mir gibt es keine halben Sachen.

was mich unterscheidet

Ich erfinde keine Methoden.
Ich verbinde die wirksamsten.

EKS, Gamification, KI — jede dieser Methoden ist für sich genommen wirksam. Zusammen entsteht etwas anderes. Die EKS legt den strategischen Engpass frei. Gamification verwandelt ihn in ein gemeinsames Ziel, gegen das ein ganzes Team antritt — sichtbar, messbar, Tag für Tag. Und KI kommt erst ins Spiel, wenn das menschliche Fundament steht: als Verstärker, nicht als Ersatz.

Warum macht das sonst niemand? Weil die meisten Berater bloß in einer Disziplin zu Hause sind. EKS-Leute denken in Strategie, KI-Berater in Tools, Gamification-Experten in Spielmechaniken. Die Verbindung verlangt, dass man alle Welten kennt und weiß, in welcher Abfolge sie aufeinander aufbauen.

EKS × Gamification × KI — aufeinander aufbauend, nicht parallel.

Jede Methode einzeln gibt es anderswo. Diese Verbindung gibt es einmal.

Mein Weg

Vom Schulhof in die
Geschäftsführer-Büros.

Keine geradlinige Karriere. Aber jede Station hat etwas beigetragen, das ich heute brauche.

1996

Start in die Selbstständigkeit
Zwölf Jahre Marketing, Kommunikation, Pressearbeit — zuerst als Beraterin in der ehemals größten PR-Agentur Deutschlands für Kunden wie Bundesverband der Deutschen Zementindustrie, BZGA, FAZ oder Microsoft; danach selbständig für Mittelständler in der Region. Die richtigen Fragen stellen, Schreiben und Web waren immer schon mein Handwerkszeug. 

2004

Die EKS entdeckt
2004 stieß ich auf die Engpasskonzentrierte Strategie nach Prof. Wolfgang Mewes. Die EKS ist keine Beratungsmethode im üblichen Sinn. Sie ist eine Wirtschaftsphilosophie, die auf einem einfachen, aber radikalen Gedanken aufbaut: In jedem System gibt es genau einen Punkt, der das Wachstum des Ganzen begrenzt. Wer diesen Punkt findet und löst, setzt mehr Energie frei als zehn parallele Maßnahmen zusammen. Was mich sofort überzeugt hat: die Präzision. Kein Raten, kein Bauchgefühl, kein Gießkannenprinzip, sondern ein klarer, wiederholbarer Denkweg. Seitdem ist die EKS mein Fundament für jede Transformation.

2008

Strategieberatung für inhabergeführte Industriebetriebe
Mit der EKS habe ich begonnen, Unternehmen strategisch zu beraten: Positionierung, Engpassanalyse, Marktführerschaft in der Nische. Rund hundert Projekte bis heute. Das Besondere an meinem Weg: Ich komme aus der Umsetzung. Schreiben, Kommunikation, Websites — das war mein Handwerk, lange vor der Strategieberatung. Genau das wurde zum Vorteil, als ich sah, was so oft nach der Beratung passierte: Kunden gingen mit einer klaren Strategie raus und ließen sich die Umsetzung von Agenturen zerlegen, die den strategischen Gedanken nicht kapiert hatten. Weil ich beides konnte — denken und tun — habe ich lange selbst umgesetzt. Heute konzentriere ich mich auf Strategie und Turnaround, lasse aber die Umsetzung nie aus den Augen. Wer einmal erlebt hat, wie gute Denkarbeit an schlechter Ausführung scheitert, lässt das nicht mehr zu.

2018

Gemeinwohlökonomie
Zur GWÖ habe ich gefunden, weil gute Strategie irgendwann die Frage beantworten muss: Wem dient das eigentlich? Auch hier habe ich zwei Ansätze verbunden, die getrennt nur halb so weit tragen: die Gemeinwohlökonomie und die EKS. Die GWÖ liefert die Richtung: wirtschaften für Mensch und Umwelt. Die EKS liefert den Hebel: Fokus, Nische, Unverzichtbarkeit. Zusammen wird daraus eine Strategie, die gemeinwohlorientierte Unternehmen nicht nur ethisch aufstellt, sondern so richtig erfolgreich macht: enkeltauglich erfolgreich.

2023

Mitarbeiter spielend motivieren
Mitten in Corona: Teams innerlich abgemeldet, Köpfe woanders. Statt abzuwarten, startete ich mit drei Betrieben einen Praxistest: Gamification auf Basis der EKS. Das Buch Mitarbeiter spielend motivieren entstand parallel als Dokumentation dessen, was im Feld funktionierte. Daraus wurde die EGS-Methode: Engpasskonzentrierte Gamification-Strategie. Kein Bonus, kein Druck, keine Kontrolle und keine Suche nach Schuldigen. Ein Scoreboard zeigt für alle sichtbar den Fortschritt und motiviert die Teams intrinsisch.

2025

KI am Engpass — TÜV-zertifiziert
Als eine der wenigen TÜV-zertifizierten KI-Strategieberaterinnen in Deutschland bringe ich das Thema dahin, wo es hingehört: in die Geschäftsführung statt in die IT-Abteilung. Mein Ansatz ist simpel und gleichzeitig wirkungsvoll und das genaue Gegenteil von dem, was der Markt gerade tut: Ich setze KI gezielt am Engpass ein, nicht mit der Gießkanne. KI ist für mich ein hocheffizientes Werkzeug, das menschliche Urteilskraft stärkt, statt sie überflüssig zu machen. Und wir stehen grade erst am Anfang.

Was dabei rauskommt

Keine Theorie.
Dokumentierte Ergebnisse.

81→95

 Liefertreue in 5–8 Wochen

–40%

 Reklamationen
in 5 Wochen

15→5%

Fehlerquote
in 15 Wochen

20→5%

 Ausschuss
in 5 Wochen

„Sehr gute Betreuung mit akribischer und tiefgehender Analyse und einer Erstellung zielführender und passgenauer Strategiekonzepte."

— Michael Schueehle, Geschäftsführer Schueehle Präzisionsdrehtechnik GmbH

“Sie haben uns wertvolle praxisorientierte Anleitung zur eigenen Strategiearbeit gegeben. Und, ja, manches Mal ist es schmerzlich, sich einzugestehen, dass man ein totes Pferd reitet."

— Dr. Walter Gekeler, Beratungsagentur Gekeler

„Das Gamification-Programm übertrifft alles, was ich über Führung gelernt habe. Man kann eigentlich nur gewinnen!"

— Adrian Wochner, Geschäftsführer Josef Wochner GmbH

Was mich antreibt

Nicht Reichweite.
Nicht Umsatz. Wirksamkeit.

Die Geschäftsführer, mit denen ich arbeite, sind häufig Ingenieure. Technisch brillant. Verantwortungsbewusst bis zur Selbstaufgabe. Und vollkommen allein mit etwas, das sie niemandem eingestehen. Nachts um halb vier E-Mails durchgehen, weil tagsüber keine Minute bleibt. Das Gefühl, dass der eigene Betrieb einem entgleitet, ohne benennen zu können, woran es liegt.

Was mich antreibt? Ich bin Philosophin und im Kern ein Methodenmensch. Ich sehe den Menschen hinter dem Schreibtisch, der zugeschüttet ist, aber ich bin kein Coach und auch keine Therapeutin. Mein Job ist, dass sein Betrieb wieder funktioniert. Dass die Liefertreue steigt, die Führungskräfte wieder führen, die Ergebnisse stimmen. Mit Präzision, mit Methode und mit 25 Jahren Erfahrung darin, was in der Praxis funktioniert.

Wenn einer meiner Kunden sagt „Ich schlafe wieder durch" — dann nicht, weil wir über Gefühle geredet haben. Sondern weil sein Betrieb wieder läuft.

Meine Vision

KI soll Menschen wirksam machen.
Dann werden Unternehmen von selbst wieder lebendig.

Überall wird KI als Rationalisierungsinstrument verkauft. Kosten runter Effizienz rauf. Aber das greift zu kurz, gefährlich kurz. KI ist kein IT- und kein Effizienzprojekt. Sie ist ein Führungsthema. Wer sie engpasskonzentriert einsetzt, befreit Menschen von mechanischer Arbeit, damit sie wieder denken, entscheiden und Verantwortung tragen können.

Der Unterschied klingt nach einer Nuance. Ist aber ein Bruch. Auf der einen Seite stehen Unternehmen, die Menschen durch Algorithmen ersetzen und dabei ihre eigene Substanz aushöhlen. Auf der anderen Seite stehen Betriebe, in denen KI das Denken unterstützt, statt es abzuschaffen. Die einen bluten aus. Die anderen werden stärker.

Für die Welt: Entwicklung, die auf Kooperation baut statt auf Verdrängung.

Für Unternehmen: Klarheit über die Richtung, ein Team, das mitzieht, und eine Marktposition, an der keiner vorbeikommt.

Für die Menschen darin: Arbeit, die Freude macht, statt Arbeit, die abstumpft.

Für mich: Nicht nur Betriebe reparieren — ein neues Verständnis davon etablieren, wie Unternehmen im KI-Zeitalter sich entwickeln können.

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