Juni 6, 2022

WAS WIRKT SIND GESCHICHTEN: DREI ERFOLGSGEHEIMNISSE DES STORYTELLINGS

In einer Welt, in der jeder unendlich viele Wahlmöglichkeiten hat, aber keine Zeit, eine wohlüberlegte Wahl zu treffen, werden Fakten nicht gehört. Was wirkt, sind Geschichten. Authentische und spannende Geschichten, denen die Menschen lauschen, die sie glauben und die sie weitererzählen. Sie meinen, Sie hätten nichts zu erzählen? Das haben meine Kunden auch gedacht. Und waren am Ende sehr überrascht.

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Der Begriff Storytelling ist in aller Munde. Doch die wenigsten Unternehmen haben eine Story, geschweige denn eine gute. Was macht eine gute Geschichte aus? Und vor allem: Wie gelingt sie auch für Ihr Unternehmen?

Wer mit seinem Unternehmensleistungen Menschen berühren möchte, schafft das nicht mit bloßen Fakten. Emotionen müssen her. Doch angesichts der medialen Überflutung haben visuelle Elemente als zuverlässige Trigger von Emotionen ausgedient. So erklärt sich der Hype des Storytelling.

Gute Stories haben 3 Erfolgsgeheimnisse

Und so sind es längst nicht mehr nur Schriftsteller oder Filmemacher, die Geschichten erzählen. Auch immer mehr Unternehmen wollen Storytelling als Werkzeug der Kommunikation nutzen. 

Werbeagenturen und Marketingabteilungen mühen sich daher redlich, Stories für ihre Brötchengeber zu entwickeln. Meist aber kommen diese Stories einfach nicht an. Das kann viele Gründe haben. Und damit stellt sich die erste Frage....

1. Was sind die Zutaten einer guten Story?

„Der König ist tot." Das ist eine Nachricht. Eine Geschichte klingt da ganz anders. Das liegt vor allem daran, dass sie anders aufgebaut ist. Was nämlich eine Geschichte von einer Nachricht unterscheidet ist vor allem die Kausalität derEreignisse: "Am Abend vor der Schlacht ist der König getötet worden. Sein Sohn hat ihn eigenhändig getötet, um einen Krieg zu verhindern..." Das ist der Stoff, aus dem Geschichten sind.

Wie gesagt - bei einer guten Story ist die Kausalität der Ereignisse entscheidend. Aber es gibt noch einen weiteren, wichtigen Erfolgsfaktor für gute Geschichten...

2. Was ist die richtige Zielgruppe?

Einmal angenommen, Sie haben nun eine gute Geschichte im Sinne der Kausalität. Und jetzt erzählen Sie sie jedem, der Ihnen über den Weg läuft. Die meisten werden sich Ihre Geschichte aus Höflichkeit anhören, einige wenige unterbrechen schon nach den ersten Sätzen. Ein winzig kleiner Teil findet sie gut. Und Sie? Sie sind frustriert.

Unterm Strich zeigt das: Es macht keinen Sinn, mit Ihrer Unternehmensgeschichte - und sei sie auch noch so gut erzählt - die falsche Zielgruppe zu adressieren. Das ist so, wie wenn Sie eine Tüte Blumensamen auf Beton oder Sand streuen. Er wird nicht aufgehen.

Die Zielgruppe - und das ist das zweite Erfolgsgeheimnis einer guten Story - muss bereit sein für Ihre Geschichte. Oder anders herum: Ihre Geschichte muss ein unterschwelliges Lebensgefühl Ihrer Zielgruppe adressieren. Im besten Fall eines, das so noch von niemand anderem adressiert wird...

3. Wer ist eigentlich der Held?

Und hier sind wir auch schon beim dritten Geheimnis guter Stories. Dieses dritte Geheimnis bezieht sich auf die Frage: Wer ist eigentlich der Held in Ihrer Story? Und hier machen so gut wie alle Werbeagenturen einen unverzeihlichen Fehler: Sie machen das Unternehmen selbst, also SIE zum Helden. Aber das ist falsch! 

Jetzt werden Sie sich vermutlich irritiert die Augen reiben und sich fragen: Aber wer um Himmels Willen soll denn sonst der Held sein?

Der Held - und das ist das vielleicht wichtigste Erfolgsgeheimnis einer guten Story: Der Held, das sind niemals Sie oder Ihr Unternehmen. Der Held ist immer der Kunde! 

Angela Imdahl

Meine Kunden wollen mehr. Sie wollen mit ihrem Unternehmen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten. Mithilfe der enkeltauglichen Strategie gelingt es, diesem Anspruch gerecht zu werden.

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