Februar 2

MACHEN SIE 2020 DOCH ZU IHREM BESTEN JAHR

Strategie, Unternehmensvision

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Wenn die Prognosen stimmen, müssen viele Unternehmen bald den Gürtel enger schnallen. Hier ist ein ungewöhnlicher aber hoch wirkungsvoller Schachzug aus der Krise.

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Treten die Prognosen für 2020 ein, bleiben in vielen Branchen erwartete Aufträge aus. Wo aber Kunden zögern, verstärken Unternehmer die Werbung oder treten auf die Kostenbremse. Verständlich, aber wenig zielführend. Eine nachhaltige Unternehmenssicherung sieht anders aus. 

Mein Rat ist vielleicht unüblich aber hoch wirksam: Vor allem in Krisenzeiten braucht es eine starke Vision. Sie positioniert ein Unternehmen im Feld der Wettbewerber, motiviert Mitarbeiter, Kunden und Stakeholder und gibt ein klares Ziel für das zukünftige unternehmerische Handeln – und damit Erfolg. Und was das Beste ist: Es ist gar nicht so schwer, zu einer starken Vision zu kommen. 

Erfolg beginnt im Kopf, das weiß jeder Profisportler.

Viele Führungskräfte haben ihre Schwierigkeiten mit „Visionen“ und damit auch mit der Methodik, Visionen als Führungsinstrumente einzusetzen. Für manche klingt es esoterisch, abgehoben oder weit weg von der Realität des Tages. Dabei sind Visionen ein wichtiges Instrument der Erfolgssteuerung. 

Im Profisport beispielsweise hat man längst erkannt, dass man alleine durch intensives Training nicht an die Spitze gelangt. Erfolg, das weiß heute jeder Spitzensportler, beginnt im Kopf. Im Profisport ist mentales Training deshalb zu einem festen Bestandteil geworden. Da es stellt sich die Frage: Warum nutzen Sie dieses mächtige Instrument noch nicht?

Vielleicht weil Sie nicht genau wissen, wie das Ganze funktioniert. Hier deshalb zunächst ein ganz praktisches Beispiel.

Am Anfang steht die Vorstellungskraft.

Stellen Sie einmal sich vor, Sie halten eine wunderbar gelbe Zitrone in der Hand. Stellen Sie sich die Zitrone so bildhaft wie möglich vor. Riechen Sie nun an ihr - Sie werden den leicht säuerlichen Geruch förmlich wahrnehmen.

Stellen Sie sich nun vor, wie Sie die Zitrone in zwei Hälften schneiden. Wie der Zitronensaft dabei heraustropft. Nehmen Sie jetzt eine Hälfte und riechen Sie daran: Köstlich dieses frische, saure Aroma. Beißen Sie nun in die Zitrone - was schmecken Sie?  Mmmh, sauer! Schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich diesen sauren Geschmack genau vor...

Merken Sie was? Sie haben jetzt mehr Speichel im Mund und vielleicht haben Sie ja sogar das Gesicht beim „Reinbeißen“ in die Zitrone verzogen. Ein kleiner Teil der Leser wird keine Reaktion gespürt haben, aber das ist auch nicht schlimm. Bei den meisten Menschen reicht aber alleine die Vorstellungskraft aus, um körperliche Reaktionen auszulösen.

Visionen wirken und begleiten uns täglich.

Zurück zur Unternehmensvision. Eine Unternehmensvision ist weder abgehoben noch unrealistisch und mit Esoterik hat sie schon gar nichts zu tun. Denn jeden Menschen begleiten täglich Visionen. Wir machen uns Bilder und Vorstellungen von den Dingen, wie sie sein sollten, meist ohne dass wir es  merken. 

So sind auch Unternehmensvisionen ganz einfach Leitvorstellungen, die ein lebendiges Bild der Zukunft eines Unternehmens zeigen. Sie sind es, die die Richtung für unternehmerisches Handeln und Denken vorgeben. Und je stärker, konkreter und zutreffender die Vision ist, umso mehr Anziehungskraft hat sie.  Auf Mitarbeiter, auf Kunden und auf alle Stakeholder.

Durch ihre Einzigartigkeit, und hierauf kommt es an, schafft eine starke Vision Identität. Sie ist die Entwicklungsgrundlage von Strategien, Projekten und Maßnahmen und der rote Faden für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Vor allem aber ist eine starke Vision Integrationskraft für die eigenen Mitarbeiter und Leitstern für die Kunden. Bei Flauten und Krisen sichert eine Vision deshalb den Vorsprung im Wettbewerb. Schon allein deshalb, weil die allerwenigsten Mittelständler Visionen formuliert haben. 

Eine Vision gibt das Ziel vor.

Schauen wir einmal zurück auf die enorme Wirkung großer Visionen: Henry Ford beispielsweise hatte eine große Vision: „Ein Auto zu erfinden, das groß genug für eine Familie ist, aber welches jeder fahren und sich leisten kann“ – das war die Vision von Henry Ford. Auch die Vision von Walt Disney hatte Kraft: „Die Menschen glücklich machen.“ Diese Vision führt bis heute zu erfolgreichen Produktionen.

Erfolg durch qualitatives Wachstum, und hier sind wir wieder in der in der aktuellen Konjunkturlage angekommen, ist immer Ergebnis eines Lern- und Veränderungsprozesses. Und wer etwas verändern will, muss sein Ziel kennen. Eine Vision tut genau das: Sie gibt das Ziel und damit die Richtung vor, in die sich ein Unternehmen entwickeln soll.

Ohne Vision können die Mitarbeiter die Zielsetzung nicht erkennen, die die Unternehmensführung erreichen möchte und für die Kunden bleibt man austauschbar. In Boomzeiten mag das noch angehen, wenn die Konjunktur aber abflaut, ist der Weg in die Krise quasi vorprogrammiert.

Natürlich zeichnen Visionen ein Idealbild der Zukunft. Zwischen Vision und Wirklichkeit wird es immer eine Kluft geben. Aber das macht nichts und niemand wird darüber böse sein. Ohne Vision indes bleibt das Ziel unklar und die Richtung bestenfalls vage, im schlimmsten Fall unbekannt.

Der Blick auf das Ziel bündelt die Kräfte 

Schon in der Antike forschte man, ob Siegen ein „Geschenk der Götter“ ist, oder ob man es erlernen kann. Und schon da wusste man: Mentales Training ist eine Form geistigen Trainings. Es dient dazu, Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen. Dazu haben bereits die alten Griechen alle verfügbaren Kräfte gebündelt und auf ein anvisiertes Ziel ausgerichtet. Heute weiß man: Alleine die Vorstellung eines Ziels erleichtert dessen Ausführung und steigert Selbstvertrauen, Konzentration und Motivation.

Mentales Training ist heute aktueller denn je: Profisportler nutzen es, um ihre Leistungsfähigkeit in Wettkämpfen zu steigern, in der Krebsbehandlung nutzt man es, um körpereigene Abwehrkräfte zu verstärken und immer mehr Topmanager nutzen mentales Training zur Leistungssteigerung und zur Stressbewältigung. Und in Unternehmen? Fehlanzeige. Höchste Zeit, dass Sie dieses mächtigste aller Erfolgsinstrumente nutzen! 

AImdahl

Meine Kunden wollen mehr. Sie wollen mit ihrem Unternehmen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten. Mithilfe der enkeltauglichen Strategie gelingt es, diesem Anspruch gerecht zu werden.

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